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PROJEKT:
Spezielle Behandlungstechnik bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Damit Kinder natürlich lachen können, benötigen wir Ihre Hilfe!

Die Schwangerschaft ist eine Zeit der Freude und des Wartens und leider auch des monatelangen Bangens: Viele Familien sorgen sich um die Gesundheit ihres Kindes und haben Angst vor Fehlbildungen.

 

Zu den häufigsten Deformitäten gehört die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Sie tritt in Deutschland bei jedem 500. Neugeborenen auf. Neben der optischen Fehlbildung macht sich die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte bei betroffenen Kindern durch eine auffällige Sprache und eine gestörte Kaufunktion bemerkbar. Moderne Therapiemöglichkeiten können dies im Kindesalter

gut korrigieren – das bedeutet allerdings mehrere Operationen.

 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Deformationen möglichst bereits bei Ungeborenen zu diagnostizieren und unmittelbar nach der Geburt mit der Therapie zu beginnen. Das Behandlungszentrum für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten der Uniklinik RWTH Aachen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Frank Hölzle bietet Neugeborenen

mit der Methode des Nasoalveolar Moldings (NAM) eine spezielle Behandlungstechnik an, die nur an wenigen Zentren in Deutschland etabliert ist.

Dabei wird vor der Operation die schwere Deformität mithilfe einer speziellen Nase und Kiefer ausformenden

Apparatur in eine weniger schwere umgewandelt. So kann mit der folgenden Operation leichter das bestmögliche funktionelle und ästhetische Ergebnis für das betroffene Kind erzielt werden.

 

Die NAM-Methode führt bei betroffenen Babys nachweislich zu positiven Effekten: Eine geringere Narbenbildung, eine Annäherung der Kiefersegmente und Lippenanteile im Spaltbereich und damit häufig die Vermeidung von zusätzlichen Folgeoperationen.

Trotz ihrer Vorteile, die durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt sind, ist die NAM-Methode keine reguläre Kassenleistung.

 

Helfen Sie uns, Kinder natürlich zum Lachen zu bringen, und unterstützen Sie das Projekt „NAM“.

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