PROJEKT:
Musiktherapie für Patientinnen und Patienten der Palliativstation


Wir verbessern die Lebensqualität schwerstkranker Menschen

Wir alle kennen die Wirkung, die verschiedene Musikstile auf unser Empfinden und Erleben haben können. Musik kann beruhigen, beleben und etwas zum Klingen bringen, was man nicht in Worte fassen kann – und sie wird häufig zu Therapiezwecken genutzt. Bei der Musiktherapie spricht man auch von einer nonverbalen Therapie. Es steht nicht das Sprechen im Vordergrund, sondern das Hören, Ausdrücken und Fühlen. Je nach Beschwerden kann Musik sogar als Medizin verstanden werden. Die behandelnden Therapeutinnen und Therapeuten überlegen gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten, welche Art von Musiktherapie angemessen ist. Sie unterscheiden dabei zwischen einer aktiven und einer rezeptiven Musiktherapie. Bei der aktiven Therapie können die Patientinnen und Patienten Instrumente nutzen und gemeinsam mit dem Musiktherapeuten musizieren.

Bei der rezeptiven Variante werden Musikstücke gehört, die von der Therapeutin oder dem Therapeuten selbst gespielt oder von einem Wiedergabegerät abgespielt werden. Eine gemeinsame Reflexion des Erlebten im Rahmen der Musiktherapie rundet diese Einheit ab. Musiktherapie kann nachweislich beruhigen, die Atmung regulieren, Schmerzwahrnehmung verändern, Ängste mildern und so insgesamt die Lebensqualität verbessern.

Die Stiftung Universitätsmedizin Aachen fördert das Projekt Musiktherapie der Palliativstation mit rund 12.000 Euro. Helfen Sie bei der Etablierung der Musiktherapie und verbessern Sie damit die Lebensqualität schwerstkranker Menschen.

 

Auf einen Blick 

Antragsteller: Klinik für Palliativmedizin

Projektidee: Musiktherapie für Patientinnen und Patienten der Palliativstation

Förderhöhe: 12.000 Euro